start_1.jpg

Design Connects -

code as a language

Interaction Design | Rapid Prototyping

Design Connects - Code as a language war ein selbsinitiertes Projekt an der KISD. Zu Beginn des Projekts stand die Idee, eine Kooperation zwischen der TH Köln und dem Kölner Verein Art Asyl e.V., in dem ich ehrenamtlich tätig bin, zu starten. Ziel des Kooperationsprojektes war es, geflüchteten Menschen digitalisierte Bildungsinhalte innerhalb des Hochschul- und Designkontext näher zu bringen und diese zu vermitteln. In einer frühen Phase der Planung hat sich jedoch herausgestellt, dass ein selbstinitiiertes Projekt zusammen mit Kom­mi­li­to­nen sinnvoller sei. So hat sich das Projekt „code as a language“ herausgebildet und in verschiedene Etappen gegliedert. In einer ersten Phase haben wir innerhalb des Teams überlegt, was genau das Ziel des Projekts sein könnte und welche Inhalte über welchen Zeitraum vermittelt werden können. An erster Stelle standen Inhalte wie Rapid Prototyping und Interaction Design. Des Weiteren haben wir innerhalb der KISD ein Computerlab eingerichtet, sodass die Teilnehmer auch jeweils an ihrem eigenen Projekt arbeiten konnten. Die Basisplattform, für die wir uns entschieden haben, war Arduinod, da uns der Umgang mit dieser Platine bereits vertraut war. Außerdem konnten wir Fundiono als Sponsor für unsere Projektidee gewinnen. Zum Projektstart haben wir erst einmal die Grundidee des Interaction Design näher gebracht und die Teilnehmer mit der Hausaufgabe entlassen, alltägliche Interaktion zu untersuchen. Von Session 2-10 haben wir den Teilnehmern durch die Vermittlung praktischer Lerninhalte Rapid Prototyping / Interaction Design sowie Programmierkenntnisse für die Arduino Plattform beibringen können. 

Im Verlauf des Workshops entwickelten wir unsere »Lehrstrategien« ständig weiter. Das Feedback der Teilnehmer fiel sehr gut aus und wir konnten durchweg eine Entwicklung sehen, welche die Teilnehmer durch hohes Interesse und Bereitschaft mitbrachten. Auch war es uns wichtig, dass die Teilnehmer im Kontext der Gestaltung eigene Ideen beisteuern und ihrer eigenen Projekte verfolgen konnten. So haben wir zum Beispiel verschiedene Design-Methoden der Inspiration und Ideation vermittelt.  Dabei ging es nicht darum, komplizierte Konzepte zu erarbeiten, sondern vielmehr darum, technisch einfache Projekte gestalterisch gut und intuitiv nutzbar umzusetzen. Die Session 6 wurde im Rahmen des World Refugee Days als offener Workshop abgehalten. Dazu bereiteten wir eine kleine Ausstellung in der Modellbauwerksttat der KISD mit Interaktionsbeispielen zum Ausprobieren vor. Nach dem Vortrag zum Thema Ideenfindung sollten die Teilnehmer fähig sein, Inspirationen zu sammeln und so festzuhalten, dass sie systematisch Ideen generieren konnten.

Johanna Warchol | Jakob Killian | Alexander Kaschuba | Sebastian Miller